22.05.2015, Lauf 14+15

Virginia

Marcel Schümmer

Wir reisen von Detroit 530 Meilen weiter Richtung Süd-Osten. Von Detroit nach Virginia zum Virginia International Raceway. Grüner wird es nicht in dieser Saison als hier, in Virginia. Nicht weit von der Atlantikküste entfernt, führt der Kurs durch ein idyllisches Hügelland. Saftige Felder, kleine Wäldchen - wirklich hübsch. Aber Vorsicht! Wer sich von der Landschaft einlullen lässt, hat so gut wie verloren. Denn die Strecke hat es in sich. Das hat dreierlei Gründe: Zum Ersten ist die Strecke sehr schmal, was bei Parallelfahrten äußerste Disziplin von beiden Seiten voraussetzt. Zum Zweiten sind die Curbs hier ziemlich gefährlich. Auf der Streckenabgewandten Seite haben sie eine harte Stufe, die extreme Unruhe ins Fahrwerk bringt. Zuviel Cutten lohnt also nicht. Zum Dritten wurde in Virginia die Bodenwelle erfunden. In einigen Passagen fühlt man sich wie beim Autocross. Besonders gefährlich sind die Climbing Esses. Die Wagen schaukeln sich hier gefährlich auf. Tipp: Unkonventionelle Dämpfereinstellungen, weiche Federn und langer Federweg können helfen. Ich bin gespannt wie sich die inzwischen vollgeladenen Camaros, Javelins, Barracudas und Mustangs gegen die leichteren Derivate und auch den Cougar schlagen werden.

Podium Rennen 1

  • 1. Frank S, Pontiac Firebird
  • 2. Sebastian, Plymouth Barracuda
  • 3. Robert S., AMC Javelin

Podium Rennen 2

  • 1. Dominik, Plymouth Barracuda
  • 2. Frank S., AMC Javelin
  • 3. Sebastian, Plymouth Barracuda