GTLegends and friends

2LTCC Saison 1/2015

Oliver Kilian

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In der Umfrage vom letzten Herbst habt ihr euch sehr eindeutig die Rückkehr der 2LTCC-Serie gewünscht. Lang genug war die letzte Saison mit den agilen 2-Liter-Fahrzeugen ja auch her. Wir haben uns hingesetzt und versucht, die Neuauflage nochmals attraktiver zu gestalten. In diesem Thread erhaltet ihr wie gewohnt alle Informationen zur neuen Serie.

(1) Fahrzeuge:

-> Das Fahrzeugfeld der 2LTCC war in der Vergangenen Saison noch recht klein. Wir haben es um drei brandneue Fahrzeuge auf insgesamt 10 verschiedene Fabrikate erweitert. Die Leistungsunterschiede zwischen den Wagen in der vergangenen Saison erwiesen sich doch als sehr groß, was auf Dauer ein wenig Spaßmindernd wirkte. Dies wurde, wie wir hoffen recht gut, behoben.

-> Um den Trainingsaufwand für diese Serie weiter zu minimieren und die Einsteigerfreundlichkeit zu erhöhen, wurden die Setupmöglichkeiten der Wagen reduziert.

(2) Platzierungsgewichte:
-> In vielen anderen Serien sind sie schon lange Standard, wir haben aufgrund der damit verbundenen technischen Schwierigkeiten bislang darauf verzichtet. Dies ändert sich ab sofort. Mit kleinen Änderungen an der Dateistruktur der Fahrzeuge sowie einer speziellen Gewichtsvergabe- Software können nun auch wir auf dieses Balance-of-Performance-System zurückgreifen.
-> Die Idee dahinter ist simpel. Schnelle Piloten erhalten für ihre guten Platzierungen Zusatzkilos, die sie beim folgenden Rennen einbremsen. Langsamere Fahrer werden durch Gewichtsreduktionunterstützt. Auf diese Weise rückt das Feld von Rennen zu Rennen näher zusammen.
-> So ergeben sich Chancen auf sehr gute Platzierungen auch mal für ganz neue Gesichter.
-> Auch die Schnelleren Piloten profitieren in letzter Instanz davon, denn wir sind davon überzeugt,ndass auch ein Top-Fahrer mehr Spaß an einem harten Kampf in einer großen Gruppe vonKontrahenten hat, als alleine und ohne echten gegner vorne weg zu heizen. Der Fahrspaß wird für alle steigen, und um Fahrspaß geht es in den GTL-Ligen!

Alfra Romeo GTam

Irgendwie sieht man es diesem Wagen an, dass er auf einem im Vergleich zur Konkurrenz schon recht in die Jahre gekommenen Modell basiert. Schon 1963 wurde der Alfa Romeo Giulia Sprint GT auf den Markt gebracht, noch mit nur 1,6 Litern Hubraum und schmaler Karosserie, aber bereits mit der unverwechselbaren, wunderschönen Karosserieform und dem brillianten Doppelnocker-Reihenvierzylinder. Über die Jahre hinweg wandelte sich das eher zahme Ausgangsmodell immer mehr zu einem echten Sportwagen. 1965 wurde der "GTA" vorgestellt, mit superleichter Aluminiumkarosserie, verbessertem Fahrwerk, vielen Magnesiumgussteilen im Antriebsstrang und nicht zuletzt einem deutlich stärkeren Motor. In dieser Variante feierte der Alfa jahrelang große Erfolge. Weiterlesen...

BMW 2002tii

Auch der BMW 2002 blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahre 1966 wurde der BMW 1600-2 als Urvater aller weiteren Modelle dieser Serie vorgestellt und wenig später in "1602" umbenannt,1600 ccm und 2 Türen. 1968 folgte dann der 2002, das erste Modell mit dem großen 2-Liter-Motor, der auch gleich um die Sportversion "ti" (Tourismo Internazionale) bereichert wurde, leichter und mit zwei satt nur einem Vergasern. Nochmals einige Jahre später, 1971, folgte dann der tii (das zusätzliche i für "Injection") als ultimative Sportversion. Doch für den Rennsport genügte das Motorkonzept mit einer obenliegenden Nockenwelle und 2 Ventilen pro Zylinder nicht.Weiterlesen...

Fiat 128 1,6 SOHC

Der Fiat 128 wurde 1969 als äußerst fortschrittliches Frontantriebsfahrzeug auf den Markt gebracht und ersetzte den in die Jahre gekommenen Fiat 128. Das ultraleichte Fahrzeug setzte viele konstruktive Standards für später gebaute Fronttriebler - quer eingebauter Motor auf der Vorderachse für maximale Traktion, riemengetriebene, obelnliegende Nockenwelle, Einzelradaufhängung rundum. Von Beginn an übertraf er die Fahrleistungen der meisten Konkurrenten und glänzte auch im Motorsport, vor allem bei Bergrennen und Rallyes, in den kleinen Klassen bis 1,3 Litern Hubraum.
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Ford Escort RS 1600

Der Escort wurde im Jahr 1968 als zunächst noch sehr braver Nachfolger des Ford Anglias vorgestellt, übertraf aber dennoch von Beginn an alle Erwartungen. Ab Verkaufsstart wurde er auch schon im
Rennsport eingesetzt, zunächst in der Rallye-WM, später auch auf der Rundstrecke. Der Ford/Lotus Twincam-Motor aus dem Cortina stieß jedoch schnell an seine Grenzen, so dass man sich nachstärkeren Alternativen umsehen musste. Die Lösung kam aus dem Hause Cosworth. Für Fords "Kent"- Motor wurden neue Vierventilzylinderköpfe produziert und das außergewähnlich drehfreudigeErgebnis "BDA" getauft.Weiterlesen...

Mazda RX-3

Dem Mazda RX-3 kommt definitiv der Exotenstatus im Feld zu. Dieser kleine Sportwagen basiert auf Mazdas eher biederem Modell 818, doch spätestens beim Öffnen der Motorhaube wird klar, dass hier ganz andere Saiten aufgezogen werden. Wo im 818 noch ein gewöhnlicher Vierzylinder-Reihenmotor Dienst tut, wütet hier eines von Mazdas legendären Wankelaggregaten mit 2 Scheiben und einem Hubraumäquivalent von 1146ccm. Wer jetzt findet, dass dies nach wenig klingt, täuscht sich gewaltig. Denn obwohl die Tuningmöglichkeiten bei einem Wankel naturgemäß begrenzt sind, wurden in der Rennversion erstaunliche Leistungsdaten realisiert.Weiterlesen...

Nissan Skyline GT-R

Beim Start der Modellreihe 1957 war der Nissan Skyline alles andere als ein sportliches Fahrzeug. Erst in der dritten Generation änderte sich dies. Hier wurde im Jahre 1969 mit dem 2000 GT-R die erste Sportversion auf den Markt gebracht. Die Unterschiede zum Serienfahrzeug waren enorm: zwar tut auch hier ein Reihensechszylinder - im übrigen der einzige Sechszylinder im Feld - seinen Dienst, dieser hatte aber im Vergleich zum Serienmotor bei fast gleichem Habraum ein völlig anderes Bohrungs-/Hubverhältnis: durch den wesentlich kleineren Zylinderhub ließen sich auch sehr hohe Drehzahlen problemlos realisieren. Weiterlesen...

Opel Kadett C-Coupé

Der Opel Kadett hat eine lange Tradition im Motorsport, schon kurz nach der Markteinführung des Kadett A im Jahr 1962 wurde der kleine, leichte, aber zu Beginn sehr schwach motorisierte Wagen für Rennsporteinsätze entdeckt. Durch seine Zuverlässigkeit konnte er vor allem im Rallyesport glänzen, was bei seinem schon 1965 eingeführten Nachfolgemodell Kadett B duch eine spezielle Sportversion "Rallye Kadett" gewürdigt wurde. Im Laufe der Jahre wuchs der Hubraum von 1,1 auf 1,9 Liter, was den Kadett befähigte, seine sportlichen Erfolge Jahr um Jahr fortzusetzen. Weiterlesen...

Toyota Celica TA 22

Die Celica ist Toyotas Versuch, auf den zu Beginn der 70er boomenden Märkten für kleine Sportcoupés Fuß zu fassen. Dass dies in Europa auch leidlich gelang, lag sicher nicht zuletzt am schönen, an ein miniaturisiertes, amerikanisches Muscle-Car erninnernden Styling. Doch auch technisch konnte die Celica durch hervorragende Verarbeitung und ordentliche Fahrleistungen zu einem sensationell
günstigen Preis überzeugen. Für Erfolg im Motorsport freilich reichte dies alleine noch nicht, denn dem 1600er Zweiventil-Serienmotor ließ sich nicht genug Leistung entlocken. Weiterlesen...