GTLegends and friends

Siegerehrung

Mike Roller

Fahren wie Derrick – Horst tappert im Dunkeln – The Duel 2014

Die GTL-Truppe der Racersleague hatte schon viele Events gesehen und gefahren: Die klassische Pro-Series, die Trans-AM, die Gentlemen-Series, die GRM, die 2LTCC, die Cup-Serie – um nur einige zu nennen. Aber wer beinharte Rennen in solchen historischen Wagen fährt, braucht die Herausforderung. Also erfand man diese Serie: The Duel!

Zwei vergleichbare Wagen, die von Anfang an bekannt sind. Schon jagten einige Fahrer über willkürliche Kurse, trainierten und bastelten stundenlang an ihrem ausgefeilten Setup. Um es am Renntag direkt in die Tonne zu kloppen, da die Strecke erst am Rennabend bekanntgegeben wurde. Schon standen alle gleich unvorbereitet am Start. Mit oft ungewöhnlichen Startaufstellungen. Wer mit Glück eine ihm genehme Strecke erwischte in einem ebenso genehmen Auto, lag plötzlich vorn. Manche Spitzenfahrer fanden sich ob der unvorbereiteten Mischung im Mittelfeld wieder.
Was kam? Faszinierende Rennen mit je zwei kultigen Wagen, Radnabe an Radnabe, auf überraschenden herausfordernden Strecken rund um den Globus.

Estoril 1988

Die kurvenfressende Heckschleuder Porsche 911 duelliert sich im Debutrennen mit dem Mittelmotor-Leichtgewicht Porsche 906. Das Rennen der filigranen Diven. Frank Schuster gewinnt beide Sprintrennen vor Mike Horn und Mark Ackermann. Ein Zeichen?

Falkenberg

Der kreischende Elefantenturnschuh Abarth 1000TC plärrt die Gentlemen-Sänfte Jaguar MK II an, im Kurvengeschlängel von Falkenberg. Der laute Halbstarke gegen den situierten Alten. Rennen 1 entscheidet Oliver Kilian vor Frank Schuster und Jochen Richter für sich, Rennen 2 gewinnt Dominik Pieper vor Ramon Hofer und Oliver Kilian.

Birmingham

Ein charmanter Kurs mit stetem Auf und Ab, auf dem sich zwei Wolfsburger messen: VW Golf GTI und der VW Scirocco, die Spätpubertierenden aus Deutschland. Sprintrennen 1 entscheidet Mark Ackermann für sich, vor Daniel Plüss und Robert Schauderna. Rennen 2 gewinnt Frank Schuster vor Mark Ackermann und Robert Schauderna.

Bathurst

Power meets Weitsicht. Ford schickt mit dem Mustang und dem Falcon zwei seiner Schlachtschiffe ins Rennen. Bodybuilder gegen Wrestler in der Klasse Mittelgewicht. Jochen Richter erklimmt erst die Spitze vor Mark Ackermann und Robert Schauderna, wiederholt das Spiel im zweiten Rennen vor Daniel Plüss und Robert Schauderna.

Monaco 1979

Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer, so das berühmte Zitat. Geht aber auch mit Renault Alpine 110, der elegante Beau, und Ferrari 275 GTB, dem lauten Lebemann. Kreisen, bis dem Fürsten schlecht wird. Oliver Kilian gewinnt beide Rennen vor Jochen Richter und Robert Schauderna, die sich jeweils auf den Plätzen abwechseln.

Interlagos

Brasilien begrüßt zwei Radaubrüder. Ford Escort und BMW 2002 ti. Da ist Karneval im Ansaugtrakt. Jochen Richter eröffnet den Siegerreigen vor Robert Schauderna und Daniel Plüss, in Rennen 2 behauptet sich Robert Schauderna vor Frank Schuster und Daniel Plüss.

Albi 1967

Ein bißchen mehr Auslauf für die beiden heutigen Kontrahenten. Die F1-Boliden der Saison 1979 werden vertreten durch McLaren M28 und Ferrari 312 T3. Die sind….einfach nur schnell…und zickig. Robert Schauderna gewinnt vor Jochen Richter und Oliver Kilian. Rennen 2 Premierensieg für Markus Gerzack vor Robert Schauderna und Dominik Pieper.

Oschersleben

Zwei Klassiker der historischen Motorsports im Osten Deutschlands. Austin Healey, der schnittige Flitzer, gegen das Monster Shelby GT350. David gegen Goliath. Oliver Kilian wird erster Sieger vor Robert Schauderna und Frank Schuster, den zweiten Lauf gewinnt Dominik Pieper vor Frank Schuster und Robert Schauderna.

Meadowdale

Der amerikanische Kurs ist der Schauplatz der Muscle-Car-Duels zwischen dem TransAm- BOSS Mustang und seinem Counterpart Plymouth Barracuda. Pure Kraft im Schwergewicht. Robert Schauderna gewinnt vor Markus Gerzack und Jochen Richter. Den zweiten Durchgang entscheidet Markus Gerzack für sich, vor Robert Schauderna und Daniel Plüss.

Schleizer Dreieck

Die thüring´sche Berg-und Talbahn, von den Westpolen humorvoll Rennstrecke genannt, ist die Basis für das finale Duell: Mittelmotor-Underdog Porsche 914/6 gegen den brachialen, aber klumpfüßigen Ford GT40. Eleganz gegen Ellbogen. Sieger wird zweimal Frank Schuster vor Oliver Kilian und Jochen Richter. Das ist mal deutsche Präzision.

So, Sie konnten dem Bäumlein-wechsle-Dich auf dem Podest noch folgen? Wer hat die meisten Punkte? Kommt ein fleißiger Punktesammler aus dem Mittelfeld überraschend nach vorn? Sind Siege der Schlüssel zum selbigen?

Platz 1: Robert Schauderna mit 455 Punkten

Platz 2: Jochen Richter mit 440 Punkten

Platz 3: Daniel Plüss mit 415 Punkten

Platz 4: Frank Schuster mit 414 Punkten

Platz 5: Mark Ackermann mit 408 Punkten

Plätze 6-10: Marcus Gerzack (373) vor Marcel Schümmer (365) vor Oliver Kilian (358) vor Robert Kruppert (349) vor Michel Groteclaes (338).

Plätze 11-15: Gert Ackermann (298) vor Sebastian Gerhart (293) vor Lars Kuhlmann (256) vor Haris Alagic (245) vor Peter Kilian (192)

Plätze 16-20: Tobias Dede (180) vor Mike Roller (170) vor Jürgen Dost (153) vor Dominik Pieper (140) vor Leo Kuhn (133)

Plätze 21-25: Ramon Hofer (126) vor Mike Horn (108) vor Wolfgang Roller (107) vor Ralf Gilles (26) vor dem Generischen Fahrer (22)

Plätze 26 und 27: Theo Katz (22) vor Johannes Peiter (21) vor Frank Waschke (0)

Teamwertung

Platz 1: NoLimit meets Sackschwitze (Gerzack/Schauderna) mit 828 Punkten

Platz 2: Die 2 aus der Boxengasse (Richter/ Schümmer) mit 805 Punkten

Platz 3: G&M Killerbee Racing Team (Ackermann/Ackermann) mit 706 Punkten

Platz 4: Katz und Maus (Groteclaes/ Gerhart) mit 631 Punkten

Platz 5: Elbe Donau Racing Team (Kruppert/ Kuhlmann) mit 605 Punkten

Platz 6: Grenzüberschreitender Rennsport (Plüss/ Dede) mit 595 Punkten

Platz 7: Brakesmann Racing Team (Schuster/ Kuhn) mit 547 Punkten

Platz 8: Rennsport Grenzüberschreitend (O.Kilian/ Hofer) mit 484 Punkten

Platz 9: Die alten Säcke (Alagic/ P.Kilian) mit 437 Punkten

Platz 10: HSK Rennsport (Roller/Roller) mit 277 Punkten