GTLegends and friends

LeMans

Oliver Kilian

Schon in der vergangenen Saison war das Langstreckenrennen von Le Mans ein echter Höhepunkt und wie kaum ein anderer Lauf von geschicktem Zusammenarbeiten der Fahrer und strategischen Überlegungen geprägt. Das hat mächtig Spaß gemacht, und was liegt näher, als dieses Event jetzt zu wiederholen?
Tatsächlich gibt es nur kleine Änderungen:
Zum Einen fahren wir das zwei Jahre modernere 1979er Layout, welches sich vor allem durch die deutlich schnellere Tertre Rouge unterscheidet - entgegen dem ersten Bauchgefühl ein Pluspunkt für die schwächer motorisierten Wagen im Feld. Denn hier entscheidet es sich, wie gut man auf die Hunaudieres-Gerade kommt - und ob man im Windschatten eines starken Zugfahrzeuges bleiben kann, was durchaus 4 oder mehr Sekunden pro Runde ausmacht. Und das ist bei hohem Kurvenausgangsspeed einfach wahrscheinlicher. Die andere Änderung haben wir Jochen zu verdanken, denn er hat nach den schlechten Erfahrungen aus Saison 1 sämtliche Boxenplätze überarbeitet und dafür gesorgt, dass jetzt wirklich jeder seine eigene Parkposition hat. Vielen Dank dafür!
Ansonsten dürfte jedem klar sein, was uns erwartet: Bis zu 344 Km/h werden die Wagen hier ohne Windschatten schnell. Mit Windschatten ist kurzfristig deutlich mehr drin. Finden sich auch noch zwei kluge Fahrer zu einer temporären Allianz zusammen und fahren die Geraden im D-Zug, dicht hintereinander, so profitieren ohne jegliche Berührung beide von ihnen. Das will geübt sein, bringt aber beeindruckende Resultate: die BMW CSL etwa erreichen so beinahe 380 Km/h. Neben einer ausgeklügelten Boxenstrategie ist es also entscheidend, wenn möglich nie alleine unterwegs zu sein.
Interessant ist dies auch für die Fahrzeugwahl der Piloten mit 2 Fabrikaten. Geht man davon aus, immer einen anderen Fahrer in Reichweite zu haben, gewinnen kleine, sparsame Kurvenflitzer wie etwa Capri, Mustang oder Monza an Reiz und könnten durchaus die bessere Lösung sein. Wird es jedoch durch ein Missgeschick oder nach einem Boxenstop einsam, verdüstern sich die Aussichten schlagartig. Hier offenbaren sich die Vorteile von BMW CSL, Corvette und Konsorten als sichere Alternative.
Und die Fahrer, die keine Wahl haben? ... müssen das Beste draus machen. Hervorragend sind die Chancen für beide BMW's. Auch die Corvette ist extrem schnell, muss jedoch dreimal an die Box. Noch mehr Topspeed erreichen der Ferrari und der Jaguar, haben aber Beschleunigungsdefizite. Dennoch sind sie hier nicht zu unterschätzen. Der Camaro ist auf den Geraden einfach nur brutal, verliert aber viel Zeit in den Kurvenpassagen. Der Porsche kann hier mit um den Sieg fahren - solange er einen Windschattenpartner hat. Für seine Verhältnisse sehr gut ist hier der Pantera unterwegs, der in seiner überarbeiteten Form durchaus nicht mehr zu den Langsamsten auf den Geraden zählt. Mittelfeldpositionen sind möglich. Capri und Celica gehen im Windschatten barbarisch, sind ohne selbigen jedoch rettungslos verloren, dem Monza und dem Mustang geht es ähnlich. Letztere müssen vor allem auf ihren geringen Reifenabrieb und das sichere Fahrverhalten hoffen. Podestpositionen sind unwahrscheinlich.
Fakt ist, dass Le Mans Angriffsmöglichkeiten ohne Ende bietet, dass man auf der breiten Fahrbahn wunderbar faire Duelle führen kann - und dass dieses Rennen richtig, richtig Laune machen wird.

Dominik
hacken drunter .... das war nix ... ich fahr gleich noch die letzte Runde und das wars dann mit mir und dem Jaguar!
Ich will die Scheidung!
unfahrbar das Fahrwerk ... mit der Brechstange nur am rutschen und ohne zehn Sekunden zu langsam.
Hätte der Wagen wenigstens Spaß gemacht wäre ich auch am Ende des Feldes zuende gefahren. Aber so ... da verbringe ich meine Zeit lieber sinnvoller und arbeite an meiner Ausarbeitung weiter.
Mike
Also ich fands nett heute. Entspannt von ganz hinten bis auf Platz 15, zwei mal Tanken, dabei einmal Hinterreifen gewechselt, obwohl die noch gehalten hätten.

Sorry an Harald. Hab dich zu spät im Rückspiegel ranrauschen sehen, wollte dich außen vorbei lassen. Bin aber innen etwas zu stark auf die Bremse, weill die Kurve mir in den Weg sprang, bin dir dann vors Auto gerutscht. Sorry dafür.

Sonst recht fehlerlos, von kleineren Unachtsamkeiten abgesehen.
Der Panti geht echt ganz flott hier.
Robert S.
Puuh wat soll ich sagen, hab mich nicht ziehen lassen und in Alleinfahrt mit dem Monza eine 2.31.6 rausgepresst. Mehr ging nicht.
Im Rennen ist es anfangs etwas unglücklich gelaufen und ich fiel aufgrund von Topspeedmangel auf P12 zurück. Blöderweise auch noch ne Sekunde hinter Olli und somit hatte ich rundenlang keinen zum ansaugen.Nachdem die Schluckspechte in die Box mussten hatten Olli und ich kurz geschnackt und uns entschieden das Rennen im Tadem fortzuführen auf Basis einen Waffenstillstandes. Ich denke das war u.a. die Basis für das positive Endergebnis.In der letzten Runde, als der Krieg wieder ausbrach, konnte ich dann Olli nicht mehr viel entgegensetzen und gab mich schlußendlich mit P5 zufrieden. Danke Olli, hat saumässig spass gemacht.

Auch ein großer Dank an die zu Überrundenden, hat alles gepasst!
Marcus
Ein wundervolles Rennen. Selten soviel Spass gehabt.
Im Quali mei Ziel erreicht und die Vette unter die ersten zehn gestellt ohne eine Runde Windschatten. Fürs Rennen hatte ich mir eine Taktik zurecht gelegt die aber durch 33 Rundennicht aufging. Tortzdem hatte ich besonders mit der Corvette- Meute ein paar sehr schöne und sehr faire Zweikämpfe gehabt. Die zwar ein wenig Hart manchmal aber zu keinem Zeitpunkt unfair abliefen.
In der vorletzten Runde holte ich mir meine dritte Strafe ab und bekam somit noch eine Stop&GO. Die wollte ich nicht mehr absitzen, sondern mir noch zehn Liter Sprit holen für die letzte Runde. GTL meinte aber mir die Strafe zu erst geben zu müssen.
Somit ging ich mit 0,6l in die letzte Runde und konnte froh sein, dass die Spitze gerade ins Ziel kam als ich aus der Box fuhr.
Dank an Peter Kilian und Dominik Piper, die mich dann ab den Porsche- Kurven ins Ziel geschoben hatten. Dadurch konnte ich meine siebten Platz behalten.
Danke Jungs war ein schöner Abend.

Auch ein großer Dank an die zu Überrundenden, hat alles gepasst!
Mike H.
Das war wirklich ein schöner Rennabend mit euch allen.

Im Quali relativ schnelle ne gute, aber nicht optimale Runde erwischt und dann die restliche Zeit versucht Jan und Harald so weit wie möglich nach vorne zu bringen. Hatte nicht damit gerechnet auf der Pole zu stehen, also in den letzten Momenten nochmal genau in der Rennankündigung nachgelesen wann das Doublefile usw. beginnt, um ja nichts falsch zu machen.

Rennen lief dann ganz gut. Zwar teils etwas ereignislos bei mir, weil ich nach vorne und nach hinten immer ne kleine Lücke hatte, aber trotzdem musste man immer die Konzentration beibehalten. Die beiden Boxenstopps haben dann auch wunderbar funktioniert bei mir. Allerdings hab ich mich da während des Rennens gefragt was ich denn falsch gemacht hätte, weil Frank immer mächtig Zeit gewonnen hat und dadurch 2 mal an mir vorbei ist. Dass er die Reifen nicht gewechselt hat erklärt das natürlich.

Hab die letzten 6-7 Runden nur noch verwaltet und den 2. Platz sicher in Ruhe nach Hause fahren und keine Cuts mehr holen wollen. Auf einmal krieg ich zugerufen, dass Thomas Weber in der Box sei und ich evtl. doch noch vorfahren kann und als ich über Start/Ziel fahre steh ich schon auf der 1, weil Thomas ne DQ erhalten hat. Also dann die letzten 4-5 Runden versucht noch nen größeren Bogen um die Curbs zu machen und nichts mehr riskiert. Sodass am Ende mein erster Sieg bei nem 2 H Langstreckenevent steht. Saugeil.
Olli
Kann Robert nur beipflichten - das war ein geniales Rennen, zu beginn vor allem auch mit
Lars (mann hat das Spaß gemacht ), Marcus, Marcel und vielen anderen. Solange
er hinter einer Corvette klebte, war der Mustang richtig gut. Aber viel wichtiger als das
Ergebnis ist, dass ich zwei Stunden lang kaum eine Minute allein unterwegs war. So
macht das Freude - gerne wieder!
Leo
Hat trotz ungünstigem Verlauf Spass gemacht. War nach zwei Stunden schön warmgefahren, hätte locker noch eine Stunde anhängen können....

Am Anfang zwei kleine Abflüge gehabt - Gedanken waren noch nicht so ganz beim Rennen (Job & Co).
Dabei zweimal die Planken getroffen.
Die Vette liess sich danach immernoch gut fahren, aber der Topspeed war weg. Keine Chance mehr einen Vordermann einzuholen im Windschatten. Rundenzeiten etwa 6 Sekunden langsamer....

Danach leider lange alleine unterwegs.
Den Mike Horn habe ich wohl noch übel erschreckt als er mich überrundete... Reifen total am A... (Ende Runde Box geplant gewesen)... bin dann direkt vor Mike quer über die Strecke geschliddert.... sorry für den Schreck