GTLegends and friends

GRM Saison 2

Oliver Kilian

Kaum sind die Sieger der ersten Saison geehrt, geht es auch schon weiter. Am 01. August startet die GRM in ihre zweite Runde. Ich sage euch, diesmal sind ein paar echte Knüller dabei. Wir gönnen uns eine Strecke mehr, also insgesamt 11 Rennabende, und stocken auch die Anzahl der Special Events deutlich auf. So sind diesmal gleich vier Langstreckenrennen geplant, die wie gehbat dreifach in die Gesamtwertung eingehen. Fairer als bisher lösen wir diese Regelung aber insofern, dass sie künftig auch drei Streichergebnisse kosten und somit nicht mehr Punkte pro Streichergebnis liefern können als normale Rennen. (Dieses Konzept hatte Fahrern, die nicht an le Mans teilnehmen konnten oder dort ausfielen in der Vergangenen Saison einen schweren Nachteil beschert).

Bei den Fahrzeugen hat sich im Vergleich zur bisherigen Saison wohl am meisten getan. Mit dem Ziel das hintere Ende des Feldes näher an die Spitze heranzuholen wurden die Wagen ganz schön durcheinandergewürfelt. Außerdem wurden zwei neue Fahrzeuge hinzugefügt. Insgesamt sollten diese Änderungen sowohl Fahrspaß als auch das Zweikampfpotential der Serie erheblich steigern.

-> Die Corvette hat keine Änderung erfahren.
-> Der M1 blieb ebenfalls unangetastet.
-> Da wir das technische Versagen für korrekte Funktionalität unseres TV-Tools ausschalten müssen und der CSL somit konstant bis 9500 U/min (wo er überlegen stark wäre) drehen könnte, wird dessen Höchstdrehzahl auf 9300 U/min bei ansonsten absolut unangetastetem Wagen reduziert.
-> Der Capri erfuhr von allen Wagen die wohl größte Veränderung und trumpft jetzt mit deutlich mehr Grip sowie reichhaltigen Setup-Einstellmöglichkeiten auf. Jetzt fährt er wie das AbtriebsMonster, das er seinerzeit war und ist auf kurvigen Strecken durchaus für einen Sieg gut.
-> Die Celica hat ebenfalls ein wenig Zuwendung erhalten. Bessere Bremsen, ein um 10 Liter größerer Tank, weicher einstellbare Federn hinten sowie mehr Spielraum bei den Differentialeinstellungen
machen diesen bislang eher unbeliebten Wagen zu einem verteufelt schnellen Gegner.
-> Ganz neu hinzugekommen ist der Chevy Camaro GTX. Das ist echtes American Iron, mit Hubraum und Drehmoment ohne Ende, driftlastigem Fahrverhalten, praktisch keinen Bremsen und kernigem Sound. Bei Muscle-Car-Liebhabern bleibt hier kein Auge trocken.
-> Der Ferrari bekam 5 Liter mehr Tankvolumen, bessere Bremsen und weicher einstellbare Federn. Auch wenn das Fahrwerk immernoch hart ist, wie ein tollwütiges Kaninchen liegt er jetzt nicht mehr auf der Straße.
-> Ebenfalls neu ist der Jaguar XJS Tubeframe, ein exotischer, behäbiger Brite mit infernalischem Sound und überraschend guten Fahreigenschaften. Vor allem für Neueinsteiger und unsichere Piloten lohnt sich ein Test.
-> Der Monza blieb unangetastet.
-> Der Mustang blieb unangetastet.
-> Der Porsche blieb bis auf eine minimal höhere Bremsfadingtoleranz unangetastet.
-> Der Pantera erfuhr beträchtliche Veränderungen. Mit viel weniger Luftwiederstand liegt er jetzt sowohl bei Beschleunigung als auch beim Topspeed im gesunden Mittelfeld. Außerdem erhielt er ein wenig mehr Reifengrip, so dass er vom weit abgeschlagenen Underdog zum engen Mustang-und-Monza-Verfolger wird.
-> Ausnahmslos alle Wagen haben mittlerweile die nützliche Möglichkeit, die Bremsbalance beim Fahren aus dem Cockpit zu verstellen. Seht zu, dass ihr euch entsprechende Tasten belegt.