GTLegends and friends

Daytona RC

Oliver Kilian

Der zweite Rennabend bringt uns auch schon das erste Langstreckenevent! Dieses tragen wir stilecht auf dem legendären Daytona Road Course aus - aber in seiner alten 1970er-Variante ohne die nervige Schikane. Für uns bedeutet das rund dreieinhalb Kilometer Vollgas mit im Oval, dann eine mörderische Bremsung und ein kurzes, enges Infield, bevor es wieder nach außen geht. Naturgemäß werden hier die Fahrzeuge mit viel Leistung und/oder einem hohen Topspeed die Nase weit vorne haben. Allen voran steht diesmal der BMW CSL, der hier die einzigartige Kombination aus Spitzenzeiten und hoher Reichweite bietet. Sein Markenkollege, der M1, liefert zwar gleichwertige Zeiten, muss aber einmal mehr an die Box. Gleiches gilt für die Corvette. Interessant könnte noch die Performance des Porsches werden: nicht ganz die Reichweite des CSL's, etwas langsamer als die Spitze und mit viel Reifenabrieb, aber in fähiger Hand durchaus gefährlich und durch den hohen Multi auch in den Top 5 sehr lukrativ. Jaguar und Ferrari werden zwar sehr schnell, ihr Durchzug reicht aber nur für Mittelfeldzeiten. Die ganz "Kleinen" im Feld schließlich, wie Capri, Celica, Monza oder Mustang können nur auf Konstanz, niedrigen Reifenabrieb oder eine gehörige Portion Windschatten von einem der Top-Dogs hoffen. Schlechte Nachrichten ergeben sich allgemein für die Piloten der eher weich gefederten US-Fahrzeuge: das hohe Banking der Steilkurven erzeugt enorme Anpresskräfte, die Federn werden maximal komprimiert, der Wagen setzt auf und wird dadurch stark gebremst. Lösungswege können härtere Federn und Dämpfer und vor allem vorne mehr Fahrwerkshöhe sein, was jedoch die Performance im infield und ggf. den Topspeed beeinträchtigt. Hier müsst ihr also
gegeneinander abwiegen, was für die Gesamtrundenzeiten am besten ist!

Kommentator: Sebastian Gerhart

Marcus
Was eine Schei.... Endlich den Mustang zum laufen bekommen und alles hatte gepasst bis zum Boxenstop. Naiver Anfängerfehler, vergessen einzustellen wie man den Sprit einstellt. Alles andere passte. Ich hoffe, dass nach dem Ausfall heute und letzte Woche das Pech ein Ende hat. Da mir die Rennen sehr viel Spass machen.
Danke für die fairen Zweikämpfe bis dahin.
Heiko
Wieder ein verdammter Mikro-Lag der mir das ganze Rennen ruiniert. Dachte erst Jochen wäre mir drauf gefahren weils plötzlich einen Schlag aufs Heck tat, aber das war wohl scheinbar wieder einer dieser Mini-Ruckler. Hatte einige davon während des ersten Stints, später wurde es weniger. Dann zwischenzeitlich von der Boxencrew nicht abgefertigt worden, so kommt man eben nur auf P6.
Mike
Überrundungen (passiv) klappten super, bin auch richtigrum um den Kurs,,,,also ein Erfolg... Sollte Überundungstrainer werden.... Hat aber trotz allem irgendwie Spaß gemacht....ging mit jeder Runder besser, die etzten 4-5 Runden hatte ich den Hobel im Griff.....
Holger
Oh man ... der Experte sagt wohl "Drecksrennen" dazu. Zugegeben, ich war schlecht vorbereitet und die Strecke ist auch nicht gerade in meiner Favoritenliste zu finden, aber derart chancenlos habe ich mich ewig nicht mehr gefühlt. Mit dem Monza ging ja überhaupt nix. JEDER andere Wagen ist mir auf den Geraden gnadenlos davon gezogen. Selbst direkt im Windschatten konnte ich nicht folgen.
Oliver
Mir hats Spaß gemacht, im Windschatten konnte ich schön an Mike dranbleiben, und das eine oder andere mal sogar einen kleinenAngriff starten. Leider haben die Reifen viel brutaler abgebaut als erwartet, so dass ich ihn in allen Stints irgendwann ziehen lassen musste. Trotzdem: bin zufrieden, hatte Spaß - Gratulation an alle und Thomas, Mike & Stefan im besonderen. Danke auch an alle Überrundeten, war insgesamt außerordentlich fair heute!
Robert S.
Eine Katastrophe! Ich kann mich an keine üblere Leistung erinnern. In der erste Kurve bin ich wohl etwa 20 mal ausgeritten und als Krönung rollte ich in die Box und habe nach dem Auftanken das Auto nicht mehr anbekommen bis ich merkte, dass man am Monza in "Neutral" schalten muß waren etwa 2 Minuten vergangen.
Dominik
das wars also das erste Langstrecken Rennen. Ich muss sagen das es mir durchaus gut gefallen hat. Meine Wagenwahl war zwar nicht die glücklichste aber nachdem ich erst mit dem CSL gejoint war und schon 2/3 des Feldes mit dem ausgestattet waren habe ich mich dann fürs buntere Feld doch für den Pantera entschieden. Alles in allem war der gar nicht mal soooo schlecht. Nur Beschleunigungsphasen aus den engen Ecken und harte Abbremsen mag der irgendwie nicht. Dafür ging er in die Kurve super gut rein .... nur eben auch ganz bescheiden ab Kurvenmitte bis zum Ausgang wieder raus. Letzteres kann man aber wohl mit etwas Setup Arbeit verbessern. Da ich aber quasi mit Standard Setup im Quali meine ersten Runden gedreht habe war da nicht viel mehr drin an dem Abend. Somit ging es dann von ganz weit hinten ins Rennen ~24er nach ein paar Runden lag ich dann im Mittelfeld. Vor allem weil viele Fahrer ihre Fahrzeuge viel zu tief liegen hatten und in den Steilkurven immer aufgesetzt sind. Das hat jede Menge Topspeed gekostet und ich konnte Problemlos vorbei fahren. Letztendlich mussten dann zwei Boxenstopps her halten und jedes mal auch neue Reifen geholt werden. Den rechts hinten hat es einfach zerstört da war keine Chance mal zwei Stints auf einem Satz zu fahren, was ich sehr schade fand. In Summe kamen dann noch diverse Ausritte hinzu die letztendlich dafür sorgten das ich irgendwo auf ~P11 ins Ziel kam mit ner Ewigkeit Luft nach vorne wie auch nach hinten. Ich hoffe das alle Überrundungen gut geklappt haben. Teilweise hats mich gewundert wie lange ihr gebraucht habt um wirklich ran zu kommen. Im Infield war der Pantera fast auf Augenhöhe unterwegs