GTLegends and friends

Nürburgring Nordschleife

Oliver Herz

Gerade aus den Vereinigten Staaten wieder eingetroffen, bleiben wir für den nächsten Lauf in Deutschland. Wir besuchen den altehrwürdigen Nürburgring und befahren dort die legendäre Nordschleife. Ein kleiner Ausflug in die lange Geschichte: Die Nordschleife wurde 1927 eröffnet. Im Volksmund wird Sie auch die „Grüne Hölle“ genannt. Seit dem Jahr 1922 wurde auf öffentlichen Straßen in der Eifel das Eifelrennen veranstaltet. Die Durchquerung von Ortschaften im Renntempo war jedoch sehr gefährlich und führte zum Bau einer permanenten Strecke. 1925 begannen die Bauarbeiten. Nachdem bis zu 3000 Arbeiter die Strecke fertig gestellt hatten, wurde sie am 18. Juni 1927 eröffnet. Kurioserweise wurden erst im Jahr 1932 Zäune am Rand der bisher ungesicherten Piste errichtet. Im Programmheft zum Grand Prix auf dem Nürburgring 1961 hieß es: „Mit Recht verdient in diesem Jahre der ‚Große Preis von Europa‘ die Bezeichnung: das größte Rennen auf dem längsten und schwierigsten Kurs der Welt.“ Schwierig war gleichzusetzen mit gefährlich; denn schwere, oft tödliche Unfälle auf der Nordschleife waren keine Seltenheit. Das Aus als Formel -1- Strecke, die auch für Motorrad-Rennen genutzt wurde, stand endgültig fest, als Formel-1-Weltmeister Niki Lauda am 1. August 1976 schwer verunglückte. Die jetzige moderne Grand-Prix - Rennstrecke wurde 1984 eingeweiht. Sie wird von allen internationalen Profi-Rennserien anstatt der Nordschleife befahren, aber die Tourenwagen-Serien und insbesondere die Breitensportveranstaltungen für Amateure bevorzugen weiterhin die abwechslungsreiche Nordschleife. Ein Highlight ist das jährliche 24 Stunden Rennen. Heute ist die Nordschleifenrunde (ohne GP-Kurs) 20,832 Kilometer lang, hat offiziell 73 Kurven und weist Steigungen von bis zu 18 % (Anstieg zwischen Caracciola-Karussell und Hohe Acht) und bis zu 11 % Gefälle (Fuchsröhre) auf.
Sie ist die längste permanente Rennstrecke der Welt. Die höchsten Punkte sind bei der Tribüne T13 (km 0) in Nürburg und im Streckenabschnitt Hohe Acht, der niedrigste Punkt in Breidscheid.
Dazwischen liegen rund 290 m Höhenunterschied, was nicht nur Lenker schwach motorisierter Kraftfahrzeuge merken. Welcher unserer Boliden hier einen Vorteil hat, ist schwer auszumachen, es ist für jeden Typ etwas dabei! Wir sind sehr gespannt auf eine sicherlich spektakuläre Berg- und Talfahrt!

Mike
Na ja....so kurz vor knapp wieder völlig unvorbereitet....wie damals in der Schule.....
Rennen 1 ganz verhalten, ohne Setup einfach mal durchfahren, recht einsam aber weitgehend unfallfrei durch.
Rennen 2 zu Beginn einmal gedreht worden, aber mit weichen Setup recht entspannt durchgefahren, aber mit gegehalten war nix.
Der Hobel ist aber auch bretthart....
Nächste Saison werden wir definitiv getrennte Wege gehen.....
Marcel
Zu allererst: Sorry an die Jungs die ich rausgerissen habe. Der beste Start den ich mit dem Föhn bisher hatte. Den wollte ich natürlich nutzen und zwischen Volker und Frank hindurch fahren. Beim Hineinstechen war die Lücke noch gross genug. Dann wurde sie kleiner und ich habe Frank und Volker abgeräumt. Gewartet und ans Ende des Feldes fallen lassen. Top Ten wäre heute drin gewesen. Rennen 2 dann mit P6 gut abgeschlossen. Bin ich halbwegs mit zufrieden.
Socke
Die Rennen waren beide für'n...
Bei einem Reifenverschleiß von Vorne 2 Hinten 18 ist der Wagen für mich nicht mehr fahrbar. Ab 10 ist er so rutschig, dass auch ein geühlvoller Gasfuß nichts mehr nutzt. Das ist mehr Frust als Lust.