GTLegends and friends

Siegerehrung TC 65 Masters 2013

Die 60er Jahre – Beatles, Minirock, lange Haare, freie Liebe (und freie Drogen, brisante Mischung), dazu cooles Design und schrille Farben. Dazu gab es noch Autos, bei denen die Papis von heute noch feuchte Augen bekommen. Mit denen man auch ordentlich Gas machen konnte – nicht nur wenn der Polizei-Käfer hinter einem jodelte. Sieben dieser Schätzchen boten das Sortiment einer faszinierenden Rennserie - Der GTL TC-65 Masters.

  • Alfa Romeo GTA. Formen zum Dahinschmelzen, ein Sound für die Ewigkeit und ein Fahrverhalten auch für Hobby-Rennfahrer.
  • Ford-Lotus Cortina. Der Schuhkarton mit dem Charme des praktisch-unverwüstlichen, schnell und beherrschbar.
  • Austin Twin-Mini. Der Knubbelige mit der Kraft der zwei Herzen, quirlig, wendig, mit dem Antritt eines Büffels und dem Klang eines Mixers.
  • Lancia Fulvia 1600 HP. Das elegante, mondäne Sensibelchen mit Frontantrieb, schnell, aber zickig wie eine Diva.
  • Triumph Vitesse 1600. Der strenge Engländer, irgendwie anders, der Typ ohne wirkliche Freunde, aber mit Potential.
  • Renault 8 Gordini TS. Ja, der Gordini halt. Schön wie Boris Karloff, ein Image wie der komische Junge von nebenan, aber irgendwie trotzdem immer vorn dabei.
  • NSU TTS. Die Heckschleuder aus Neckarsulm, die mit Zweiradpower im Hintern selbst aus Geraden eine Kurve macht.

Los gings auf dem engen Flugplatz Niederstetten, wo Dominik Pieper glänzte wie Speck in der Sonne. Es folgte die Achterbahn von Roskilde, bei der sich Team Migräne behaupten konnte. Nelson Ledges in den USA spülte Detlef Preisig und Nato Valdez ganz nach vorn.
Der putzige australische Birubi Raceway beförderte wieder Preisig und Valdez aufs Treppchen.Im japanischen Maze-Sea-Circuit setzten sich Oliver Kilian und Dominik Pieper durch und siegten.Die 64er-Variante des britischen Snetterton-Kurses feierte Michel Broseit und Dominik Pieper als Sieger. Es folgte Fosters North, die ultimative Herausforderung der Saison und Mekka für unfreiwillige Pilzsammler. Sieger hier unangefochten Dominik Pieper. Das chilenische Autodromo Juvenal Jeraldo Huachalalume war fruchtbarer Siegboden für Kilian junior und Pieper. Kanada sah auf dem Atlantic Motorsports Park wieder die beiden auf dem Podium. Das Abschlußrennen in englischen Cadwell war Oliver Kilian-Land.

Doch wer dominierte die Saison 2013? Die Dauersieger Kilian oder Pieper? Fleißige Punktesammler wie Michel Broseit oder Achim Ennenbach? Oder gar Außenseiter und Altmeister wie Detlef Preisig oderFrank Schuster? Wie schlugen sich GTL-Rookies wie Sebastian Gerhardt oder Joachim Politzer? Auf welchen Plätzen landeten Urgesteine wie Tobias Dede oder Michel Groteclaes? Wie ging das Duell Ackermann- Roller aus? Konnte Johannes Peiter punkten und wie bestach Jochen Richter die Kilian-Katze?

Hier die Antworten:

Fahrerwertung

Platz 3
Achim Ennenbach
SimSync PRO Racing Team , mit 381 Punkten!!
Platz 2
Michel Broseit
The Knotty Ponies, mit 422 Punkten!!
Platz 1
Oliver Kilian
Team Migräne, mit 463 Punkten!!

Teamwertung

Platz 3
SymSinc Pro Racing Team
Achim Ennenbach und Joachim Politzer, mit 690 Punkten!!
Platz 2
Brakesman Racing Team
Dominik Pieper und Frank Schuster, mit 753 Pukten!!
Platz 1
Team Migräne
Oliver Kilian und Ramon Hofer, mit 824 Punkten!!