GTLegends and friends

Roskilde

Irgendwie sind es die kleinen Details, die Danis Ankündigungsbilder so erstklassig machen. Vor allem Jochen sollte genau hinsehen. Danke Dani!
Aber gut - zur Strecke! Nachdem in Niederstetten eine erste Hackordnung herausgearbeitet wurde, werden die Karten auf dem winzigen Roskilde Ring neu gemischt. Dänemarks älteste permanente Rennstrecke bestand zwar nur von 1955-1969, ist aber wie geschaffen für die kleinen Tourenwagen und wird in dieser Woche ganz zünftig virtuell wieder aufleben.Der gerade mal 1400 Meter lange Kurs befindet sich in einer stillgelegten Kiesgrube und hat trotz seiner gerade mal 5 Kurven viel zu bieten. Die Fahrbahn ist breit, teilweise wellig, führt über Kuppen und überwindet auf kurzer Distanz stattliche 14 Meter Höhenunterschied. Das Beste ist natürlich die Steilkurve im Startbereich, sehr eigentümlich hingegen das ringförmig angelegte Fahrerlager.

Gerade Letzteres ist auch die einzige wirkliche Gefahr auf der Strecke. Die Kombinierte Ein/Ausfahrt führt im rechten Winkel mitten in die Steilkurve. Um Unfälle zu vermeiden 4 einfache Regeln:
- wer aus der Box herausfährt, nimmt die ganz linke Seite der Ausfahrt - sobald er in der Steilkurve ist, knickt er hart nach links ab und bleibt beim Beschleunigen ganz Innen. Verkehr auf der Strecke hat Vorrang! - wer in die Box hineinfährt, sortiert sich frühzeitig ganz innen ein und verzögert deutlich, aber mit Rücksicht auf die Kontrahenten - am Boxenausgang biegt er scharf ab und hält sich - aus seiner Sicht! - ebenfalls ganz Links.
So können ein- und ausfahrende Piloten nicht kollidieren. Es gibt hier keine Pflichtstops, aber für den Fall einer Stop-and-Go ist es ratsam, im Training einen Boxenstop zu üben! Die korrekte Position ist hier sehr schwer zu finden!

Ansonsten ist Roskilde eigentlich problemlos und sollte eine Menge Spaß bieten. Zwar ist der Alfa hier wie üblich sehr stark, die weiten Kurven allerdings kommen speziell dem Twini Mini und dem Gordini entgegen, was sie hier zu Mitfavoriten macht. Auch dem Lancia vergeht in diesen schnellen Kurven sein stark untersteuerndes Fahrverhalten, so dass man mit ihm rechnen muss. Cortina, Vitesse und NSU kämpfen hier mit Haftungsproblemen auf der Vorderachse, können in kundiger Hand aber trotzdem um die Spitze mitkämpfen.
Unterm Strich tue ich mich also sehr schwer mit einer vernünftigen Prognose und sage nur soviel: es wird sehr, sehr spannend. Ich freu' mich drauf!

Mike
Ahhhhhhhhhhhh!!!!!!! War das ein verkorkstes Rennen!!
Rennen 1 im Mini fing gut an, Quali Platz 13 oder so, die Kiste ging richtig gut. Am Start aber im Gedrängel zurückgezuckt, schon letzter. Wieder rangefahren, aber in der Kurve nach der STeigung eingehakt und alle passieren lassen müssen. Danach lief es super, Gert kassiert und wieder etwas zurückgerundet, Speed war gut.
Rennen 2 im Alfa ging gar nix, träge hinterhergefahren. Bissl am Schluß profitiert von einigen Scharmützeln.
Next race.....next Chance.....
Dete
Rennen 1 NSU
Schön vorsichtig, damit weder ich, noch Andere mich versehentlich drehen. Alles, was von hinten kam inkl. Ausflügler, durchgewunken.
Die Zwiebel ist zu nervös, jede Kurve nen Risiko - Competition geht anders, aber ich hab ihn mir ja nun mal ausgesucht. P14
Rennen 2 Mini
Frühstart von P2 aus - eineinhalb Runden lang die richtige Position beim Lollipopmann gesucht.... trotzdem mit P13 noch besser abgeschlossen, als auf meinem NSU.
Naja..die Saison ist ja noch jung. Nato, das wird wohl trotzdem schwer dieses Mal. Hab mich beim Durchwurschteln durchs Feld noch über Jochen gefreut; dachte hey.. P9 auf nem Lancia.. hätte ihm fast lieber geholfen, statt mich zurückzurunden.
Olli
Also das hat richtig Spaß gemacht! Zum Training bin ich in der letzten Woche nicht gekommen, "kein Problem", dachte ich mir, denn Roskilde ist beileibe nicht schwer zu lernen und ich hätte ja anderthalb Stunden vor dem Rennstart gehabt. Dann die nette Überraschung: nach einem Windows-Update kam ich nicht mehr in die GTL-Lobby. Argh!
Auf Jochens Ratschlag habe ich schnell eine Systemwiederherstellung
gemacht, hat funktioniert (danke Jochen!) und konnte noch ganze 15 Minuten Trainieren / mich qualifizieren. Viel war nicht mehr drin, aber die lustige Startaufstellung erlaubteauch im Mittelfeld beste Chancen. So kam ich dann ganz gut nach vorne, hatte Langezeit riesigen Spaß mit Jochen, danach genauso viel mit Lars (bis er bei einer Überrundung unabsichtlich, aber sehrunglücklich abgeschossen wurde) Irgendwann hab ich mich selbst gedreht und beim Wenden Jochen etwas behindert - sorry dafür! Der Rest war eigentlich unspektakulär: erst bauten meine Reifen schneller ab als die von Jochen und Mark, so dass ich damit rechnen musste noch geschnappt zu werden, später änderte sich dieses Verhältnis. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Rennen 2 im Gordini lief besser, mit mehr Training hätte man aber auch aus dieser Möhre mehr holen können. Die Rundenlange Verfolgungsjagd mit Teamkollegen Ramon hat mir besonders viel Spaß gemacht! Nato auf P1 konnte ich fast, aber nicht vollständig halten - dazu waren meine Rundenzeiten mit dem eierigen Gordini zu inkonsisent. Sein Unglück ganz am Ende bescherte mir dann noch den nicht verdienten P1, über den ich mich natürlich trotzdem freue. Nato wurde von einem fliegenden Wagen so ungünstig getroffen, dass er an einer Zeitmessung vorbeigeschleudert wurde und formal eine ganze Runde verlor. In der Praxis ist das aber nicht der Fall, vermutlich ist
er auf P2 eingelaufen. Ich werde das im Replay überprüfen und dann mit in die Sichtung schreiben.