GTLegends and friends

Foster North

Der kommende Wertungslauf wird für einige ungewohnt und für alle eine extreme Herausforderung werden. In jedem Fall ist es mal was ganz anderes - daher im Folgenden die wichtigsten Tipps für eine rundum gelungene Rennwoche:
1.: Zieht euch Danis herrliches Plakat rein.
2.: Die Strecke, Foster North, ist ein fiktionaler Straßenkurs, der aber an die reale Straßensituation in der Nähe des kleinen Örtchens Foster im äußersten Süden Australiens angelehnt ist - nur dass dort in echt keine Rennen ausgetragen werden. Weil in echt eben niemand so wahnsinnig sein würde, könnten böse Zungen behaupten. Das Terrain ist hügelig bis leicht bergig und von dichtem Wald bestanden. In einer einzigartigen Mischung aus Rundstrecke, Bergrennen und Rallye-Etappe besteht Foster North aus besseren Waldwegen, die komplett an das Gelände angepasst wurden - nicht andersherum. Im Klartext bedeutet das extreme Steigungen und Gefälle, Bodenwellen, Sprungkuppen, Felsen am Straßenrand, Bäume und Abhänge anstatt Auslaufzonen und mehr Rollsplit als Asphalt. Wer glaubt, schon alles Vorstellbare gefahren zu sein, kennt Foster nicht. Das hier ist die Hölle für in Ungnade gefallene Tourenwagen. Da müssen wir jetzt durch.

3. Uns stehen die anspruchvollsten Rennen der Saison bevor. 18 Runden müssen wir am Freitag jeweils durchhalten. Mit der nötigen Ruhe und Konzentration ist das schaffbar, wenn man aber die folgenden Punkte nicht beachtet, geht es garantiert schief. Also unbedingt beherzigen:
- Die Boxenausfahrt führt direkt in die Ideallinie einer engen Rechtskurve. Die Strecke ist von dort kaum einzusehen. Fahrt also auf keinen Fall direkt und ohne zu schauen aus der Box. Stattdessen solltet ihr vor der Einmündung stark verangsamen oder (v.a. in Training und Quali) sogar kurz ganz anhalten. Von rechts kann jederzeit Verkehr kommen. Um dies besser abzuschätzen rate ich euch, die "Blick nach rechts"-Funktion (normalerweise "N"-Taste, ansonsten in den Optionen bei der Tastenbelegung nachschauen) zu nutzen. Der Verkehr auf der Strecke hat absolute Vorfahrt!
- Die Boxeneinfahrt ist unproblematisch - so unproblematisch, dass sie bei zu spätem Anbremsen auf die erste Kurve auch unfreiwillig genommen werden könnte. Nach der Zielgeraden knickt die Strecke hart nach rechts unten ab - in die Box geht es geradeaus. Vor allem am Start sollten die vorne Stehenden also bedenken, dass sie schon in einer leichten Kurve anfahren müssen. Das führt auch dazu, dass meines Erachtens Startposition 2 leicht bevorteilt gegenüber der Pole ist.

- Noch heikler als die vielen Kuppen sind hier die Senken, in denen das Fahrwerk maximal
komprimiert wird. Einige Wagen setzen dort auf und werden instabil - in diesem Fall lohnt
es sich, die Fahrwerkshöhe anzupassen. In jedem Fall solltet ihr testen was passiert, wenn
ihr die Ideallinie mal um einen Meter verfehlt.
- Einige Streckenabschnitte haben keine Leitplanke. Wer hier abfliegt, ist in höchster Gefahr! Oft führen die entsprechenden Auslaufzonen einen Abhang hinab, den man nur schwer wieder
hinaufkommt, oder führen über den Rand der Karte hinaus ins Nichts. An solchen Stellen bedeutet ein Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit das Rennende. Zwar wäre das sehr realistisch, aber nicht minder ärgerlich. Nun denke ich, dass ihr die entsprechenden Gebiete ganz von alleine finden werdet, bis ihr euch den Kurs eingeprägt habt, ein wenig aktives Suchen in dieser Hinsicht schadet aber nicht.
- Ebenfalls genau einprägen solltet ihr euch die Orte mit großen Felsbrocken am Straßenrand. Hier macht ihr besser einen großen Bogen. Das auch als Hinweis für Zweikämpfe: bezieht diese Felsen in die Linie, die ihr eurem Gegner frei lasst, mit ein. Wer einen Kontrahenten gegen einen solchen Stein drängt, egal ob innen oder außen, muss mit hohen Strafen rechnen.
- Insgesamt solltet ihr euch überlegen, welche Startegie hier am zielführendsten ist. Schätzungsweise 70% der Leistung bestehen allein darin, das Ziel in einem Stück zu erreichen. Heftige Angriffe und das Fahren am absoluten Limit sind kontraproduktiv. Allein dadurch, dass ihr fehlerfrei durchkommt, werdet ihr mehr Plätze gutmachen als durch eine Sekunde schnellere Rundenzeiten. Fahrt mit Köpfchen, fahrt besonnen. Überlegt euch genau, ob und wo ihr einen Überholversuch starten wollt und vermeidet aggressive Hau-Ruck-Aktionen. Guckt euch die Stellen aus, an denen ihr euch ans Limit trauen könnt und die, an denen ihr lieber etwas darunter bleiben solltet.
- Startet mit der nötigen Gelassenheit. Versucht bitte nicht, das Rennen in der ersten Runde zu gewinnen. Das geht schief. Sortiert euch erstmal ein und plant eure Attacken sorgfältig.
- Heftiges Blocken des Hintermannes ist hier sehr leicht. Bitte übertreibt es damit nicht und bleibt fair. Wer immer gnadenlos reinzieht, muss sich über eine eventuelle Kollision nicht wundern.

Robby
Erstes Rennen war hart und anstrengend für einen alten Mann hat aber mächtig Spaß gemacht.
Zweites Rennen in Runde 3 disqualifiziert, ohne Vorwarnung, einfach so.Hatte keinen Frühstart und auch sonst war nichts.
Sebastian
Was ein Schei**.
Gut unterwegs gewesen, in Rennen 1 knall ich auf P6 liegend in der letzten Runde vor der Startzielgeraden gegen den Stein und fliege von der Strecke.
In Rennen 2 drehe ich mich in der ersten Runde, arbeite mich wieder zurück auf P7 und schmiere 4 Runden vor Schluss aus der Kurve ab und lande im Graben.
Mike
Lief besser als erwartet.
Rennen 1 im Mini war gut, Rennen 2 im Alfa leider im Gebüsch verendet.
Aber nette Strecke.
Dominik
was war das für eine Kranke Strecke! Das hatte mehr mit Rallye fahren zu tun als mit einem Rundstrecken Rennen. Die riesen Findlinge und Leitplanken die genau da anfangen wo man direkt drauf zu fährt sorgen dann für den extra Adrenalin kick. Ich kann mir kaum vorstellen das der Track für nächstes Jahr auch wieder eine FIA-Zulassung bekommt ... ohne geteerte Auslaufzonen und der gleichen ist da wohl nichts zu machen.
Nun aber zum eigentlichen Rennen. Nach dem Lauf am Dienstag, an dem ich ja aufgrund der Ferien ausnahmsweise mal teilnehmen konnte, war ich mir recht sicher ganz gut aufgestellt zu sein.
Als ich dann aber im Quali sah was der Herr Broseit da fabriziert hat gab es erstmal den ersten Dämpfer. Sau starke Runde! Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung wie du das gemacht hast. Ich konnte Runde für Runde 45.8er Zeiten fahren nur mehr war nicht drin.
In Lauf 1 versuchte ich also erstmal nur dran zu bleiben und wollte mal sehen wie du über die Ditanz klar kommst. Das lauern hat sich dann gelohnt, bei einem kleinen Fehler konnte ich direkt vorbei und lag nun in Führung. Der Abstand wurd dann gaaaaanz langsam größer und gegen Ende habe ich auch mal etwas Schwung raus genommen, da der Alfa nur noch am rutschen war. Das Set vom Frank war zwar super agiel in den Kurven ... mit zunehmender Renndistanz wurde das Heck dann aber arg ausladend und man konnte nur noch in bester Rallye-Manier um die Kurven zirkeln ... rechts anstellen links abbiegen.
Zum zweiten Lauf musste ich mir nun was einfallen lassen um auch die Zeiten vom Broseit gehen zu können. Was dann glaube ich ausschlaggebend war, war die Änderung des Getriebes von der kurzen auf die mittlere Übersetzung. Nun musste man nicht mehr so viel in den Kurven schalten und konnte mehr Schwung mitnehmen. Mit einer 1.45.3xx ganz am Anfang war ich mir sicher das da nicht mehr viel dran zu rütteln ist ... bis mir mein Teamkollege nachdem ich ihm den Tipp mit dem Getriebe gab einen vor den Latz geballtert hat und nochmal zwei Zehntel raus gequetscht hat. Ganz starke Runde Frank.
Ich wusste das da bei mir auch noch ein bisschen was geht und hatte im ersten Sektor 3 Zehntel rausgehohlt ... im zweiten schrumpfte der Vorsprung dann auf ein Zehntel und letztlich entschloss ich mich voll durchzuziehen und in die Box rein zu fahren ... POLE mit 1.45.0xx ... sorry Frank dafür hast irgendwann mal einen gut bei mir. Ohne die kleine Mogelei wär es wohl ne gaaaanz knappe Kiste geworden.
Nun aber zum eigentlichen zweiten Lauf wobei die Quali´s hier für mich die deutlich spannenderen Session´s waren ;) Am Start die Führung behalten und den Michel wieder im Nacken. Erst konnte er noch richtig druck machen hatte aber wohl nach einigen Runden mit den Reifen zu kämpfen und wurde langsamer. Bis irgendwann Olli vorbei ging. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits 10sec Vorsprung die Olli aber im Sekundentakt pro Runde abgeschmolzen hatte. Sau starke fahrt :o
Ein paar Runden mehr und ich wäre fällig gewesen ... meine Reifen waren wohl runter wobei es sich mit dem Setup wesentlich stabiler fuhr als im ersten Lauf. Endergebnis zweimal Platz eins und auch Frank hat zwei super Ergebnisse für´s Team rausgefahren. Ich hoffe das uns das in der Gesamtwertung wieder etwas weiter nach vorne bringt
Socke
Rennen 1 war ich meist alleine unterwegs, aber es hat tierisch Spaß gemacht. Das wurde im 2ten Rennen noch getopt! Joachim erwies sich als äußerst anhänglich, ja sogar aufdringlich! Bei kleineren Fehlern meiserseits hat er versucht vorbei zu kommen. Dreist, aber immer fair! Das war einfach geil Bild und sehr anstrengend.
Mark
Strecke der Hammer! Fahrer richtig echt Top! Hat richtig Spaß gemacht! Bitte die Strecke nächste Saison wieder einbauen!
Bin leider im zweiten Rennen ausgefallen und in Rennen eins hat echt spaß gemacht sich an olli ranzukämpfen aber hat nicht ganz gelangt am ende für ein Podiumsplatz...
Michel B.
so ich muss sagen die Strecke macht richtig Spaß aber ist auch sehr anstrengend. In der Woche bin ich ab und zu mal paar Runden gefahren um zu überlegen wie ich eine zeit von genau 1:46 schaffe was mir leider nicht gelungen ist.Ich war schon verzweifelt weil ich wusste mit einer 1:46.800 bin ich im mittleren Feld wo es sehr eng war und wenn man dann richtig fightet kann es schnell das aus sein. Als ich dann am gestern zum Training kam musste ich mir irgendwas überlegen und hatte dann einfach irgendwas im set umgestellt und es hat sich gelohnt erst fuhr ich auch nur eine 1:45.900 und war sehr glücklich :) als ich dann noch mit der Fahrwerks höhe spielte brachte ich dann eine 1:45.3.
In Race 1 konnte ich die Nase vorne halten aber der Dom hatte wohl zu viel druck gemacht das ich einen Fehler gemacht habe.Ich habe erst gedacht``Ach den schnappe ich mir noch´´ was leider nicht mehr der fall war. Ich konnte zwar in 2-3 runden bisschen aufholen aber dann verließ mich meine Konzentration und bin dann schließlich ganz in ruhe nach hause gefahren und konnte mir platz 2 sichern.
Im Quali von Race 2 habe ich nicht schlecht gestaunt als der Frank sein Alfa aus der Garage holt,ihn vorher Poliert und dann eine 45:1... fährt,dazu sage ich Respekt. Und Dom konnte Anscheind nicht locker lassen und hat noch einen drauf gesetzt. Ich konnte demnach nur platz 3 reservieren und hatte Olli im Nacken. Beim Start kam ich sehr gut weg und konnte mich auf platz 2 schleichen und übte sehr viel druck aus was ich aber nicht halten konnte da der reifenverschleiß bei mir sehr extrem war und dann kamen die anderen hinter mir an erst Olli der an mir vorbei zog dann Frank und dann noch mein Partner den ich dann aber freiwillig vorbei gelassen habe. Somit war ich dann auf Platz 4 was immer noch sehr gut ist.
Dani
Lustige Sache. Lief aber für meine Verhältnisse sehr gut. Den Streckenverlauf kannte ich einigermassen, der Mini ging in den engen Kurven recht gut, hatte aber wegen seines kurzen Radstandes doch arg mit den Unebenheiten zu kämpfen.
Rennen 1 war unspektakulär. Lange knapp hinter Marken-Spezi Gerhart hinterher gefahren ohne Gefahr den Anschluss zu verlieren aber auch ohne Möglichkeiten für nen Angriff dicht ranzukommen. Leider drehte sich Sebastian dann ein und reihte sich so 10 sekunden hinter mir wieder ein. Nach vorne war der Zug weg, von hinten drohte kaum Gefahr und so fuhr ich mehr oder minder einsam P5 ins Ziel.
In Quali 2 konnte ich wieder einmal meine optimale Runde nicht auf die Reihe kriegen, startete aber doch recht weit vorne. Nach dem Start passierte dann wundersames: Ich zog an Olli vorbei..... aber nicht für lange. Irgendwie fand der den Schalter für die Lachgaseinspritzung, zog nicht nur an mir vorbei, sondern legte auch gleich rund 2 Sekunden zwischen uns. Dabei war meine Runde gar nicht so schlecht, aber der Kerl verschwand auf Nimmerwidersehen. Wieder ging nach vorne nichts und nach hinten warens dann 20, später mal 30 Sekunden. Am Schluss noch Teamkollege Michel geschnupft..... gut sagen wir passiert. Der eierte da rum als hätte er nur noch 3 Räder, sprich wohl kaum mehr Gummi auf den Felgen.