GTLegends and friends

Siegerehrung

Die Sieger 2013/2

27 Fahrer. 11 Teams. 13 Fahrzeuge. 10 Rennen mit je 2 Läufen weltweit. Das macht 868.333,2 Rennkilometer. 404 Rennrunden unterschiedlicher Länge. Dabei wurden gesamt von allen Fahrern 8173,4 Punkte erfahren. Geschätzt kostete das 23,5 Liter Schweiß, 6 Liter Tränen und etwa 4 Kästen Bier, 18 Flaschen Wein, 3 Flaschen Hochprozentiges, 17,3 Flaschen Limonade, 9,9 Kannen Kaffee, 3 Tassen Bachblütentee und 1 Tasse fettarme Milch. Mit welchem Ergebnis?

Die Wagen:
Porsche 914/6: Der "Volksporsche", ein ausgefallen designter, wendiger Mittelmotorsportwagen. Die Überraschung der Saison ob seiner Konstanz an der Spitze des Feldes. Seltenes Gefühl in diesem Wagen.
Ford GT40: Die Legende - ein atemberaubend schöner Supersportwagen mit großem, amerikanischen Herzen. Wie erwartet der Wagen, den es zu schlagen galt. Meist nur von hinten zu sehen.
DeTomaso Pantera: Fantastische italienische Karosserie, brutaler Ford-V8. War erstaunlich gut dabei. Mehr das Auto für ältere Leute.
Ford Capri RS Weslake: Der "europäische Mustang", ein breites, sportlich gestyltes Coupé mit leistungsstarkem Sechszylinder. Eher ein Exot, aber in kundiger Hand ein harter Gegner. Und hat eine harte Karosserie.
AC Cobra 427: Das Monster im Feld. Genau. Ist so. Fragen?
Alfa Romeo GTAm: Ein schöner, leichter italienischer Tourenwagen mit zwei Litern Hubraum. Immer vorn dabei. Aber selten ganz vorn. Italiener halt.
VW Scirocco 1 Grp. 2: Das jüngste Fahrzeug im Feld ist ein federleichter, spritziger Fronttriebler. Was für die engen Strecken. Und die erfahrenen Recken. Ohne anzuecken.
Mercedes 300SEL AMG: Der Inbegriff des "dicken Benz" und vermutlich einer der gewaltigsten Tourenwagen aller Zeiten. Schon mal einen tankerähnlichen Wandschrank gefahren? Auf der Geraden konkurrenzlos – wenn sie lang genug ist.
Jaguar E-Type MK1: Der E-Type, da ist man sich einig, ist eines der schönsten Fahrzeuge aller Zeiten. Mit stärkerer Maschine. Ist was für Könner, sonst grenzwertig. Aber Podiumskandidat bei passender Strecke.
TVR Griffith 400: Dieser puristische englische Sportwagen ist beinahe so etwas wie eine kleine Cobra. Eher ein Außenseiter. Hat von allem etwas, aber von nichts genug.
Shelby Daytona Coupé: Die zum Niederknien schöne Langstreckenvariante der Cobra erfüllt ihre Aufgabe gut: sauber über die Distanz zu kommen. Tricky zu fahren, aber mit Dampf unterm Sessel. Leider auch ein Exot in dieser Saison.
Chevrolet Corvette C2: Der amerikanische Traumwagen der 60er ist eine rundum sehr ausgereifte Fahrmaschine. Nicht die erste, aber eine gute Wahl. Mag aber keine Reifen. Und keine Kurven.
Lotus Elan: Dieser flinke, kleine Engländer ist einer der Grundsteine für Lotus' heutigen Ruf als Konstrukteur von hervorragend liegenden Sportwagen. Liegt aber meist hinten. Außer auf den „Elan-Strecken“. Gab aber keine. Blieb also hinten. Schade.
Die Strecken:
Racersleague GP – fiktional : Cool.
Norisring – Deutschland: Kurz.
Birmingham Superprix – Großbritanien: Anspruchsvoll.
Rostock Osthafenkurs – Deutschland: Sehr anspruchsvoll.
Potrero de Los Funes – Argentinien: Nett und kurvig.
Tor Kielce – Polen: Flott.
Solitude – Deutschland: Lang. Sehr lang.
Avus Berlin (DTM-Version) – Deutschland: Kurz. Sehr kurz.
Le Mas du Clos – Frankreich: Schräg. Aber fein.
Motodrom Schottenring – Deutschland: Bergig. Aber gute Pommes-Bude an der Strecke.

Die Sieger

Fahrerwertung
1. Marcel Schümmer, 580 Punkte
2. Mark Ackermann, 564 Punkte
3. Oliver Kilian 559,3 Punkte

4. Jochen Richter, 546 Punkte
5. Peter Kilian, 501,9 Punkte
Teamwertung
1. Marcel Schümmer+ Jochen Richter, 1126 Punkte
2. Oliver Kilian+ Peter Kilian, 1061,2 Punkte
3. Robert Kruppert+ Lars Kuhlmann, 978 Punkte

4. Gert Ackermann+ Mark Ackermann, 951,7 Punkte
5. Michel Groeteclaes+ Tobias Dede, 870,7 Punkte