GTLegends and friends

Rostock

Wir sind zu Gast auf dem Osthafenkurs im schönen Rostock. Die Rennstrecke ist eingebettet in eine Landschaft aus Ackerflächen. Was heisst, dass wir uns auf einer Landstrasse befinden.
Getreidefelder sowie grosse Wiesen säumen den linken sowie rechten Rand der Strecke in grossen Teilen. Hin und wieder sieht man auch Häuser am Streckenrand mit neugierigen und blitzeifrigen Zuschauern. Die Beschreibung des Layouts fällt mir heuer etwas schwerer da dieser Kurs eigentlich keinerlei Überraschungen bietet. Es gibt nur eine Ecke in der Mitte des Asphaltbandes die evtl für die Frontriebler einen Hauch kritisch sein könnte. Und zwar ist das der leichte Rechtsbogen in der Anbremsphase zur folgenden engeren Linkskurve in der es einen Belagwechsel gibt.

Mike
Rennen 1 ein Satz mit x, ohne Training direkt ins Qualifiying, der E-Type mag mich derzeit nicht so....dann ein Verkehrsschild getroffen in Runde 11...Motor aus...
Rennen 2 im Elan lief sauberer.....aber leider dann vor Start/Ziel den Reifenstapel rechts erwischt, Flugeinlage mit Landung auf Jochen....Sorry.....wegen meiner kurzen Arme die Escape-Taste nicht sofort erwischt..
Michel B.
Super Strecke das muss man mal sagen.
Rennen 1 verlief sehr gut der Start war glaube ich der beste den ich je gemacht habe und dann hatte ich schön mir Peter zu kämpfen eigentlich das ganze rennen. Vielen dank für den fairen Zweikampf mit dir.
Rennen 2 war hingegen grausam habe zuerst Lars zum Rasenmähen animiert und dann nagel ich mich noch zwei mal an so ein Pfosten.
Olli
Nach dem Urlaubsbedingten Rennentzug war das ein schöner Wiedereinstieg. Besonders gelungen war die zweite Hälfte von Lauf 1 - komplett gefüllt mit einem fantastischen Duell gegen Dete. Nach einem kleinen Ausrutscher in Kurve 1 war Dete erst ein wenig zurückgefallen,
holte dann aber in Riesensprüngen auf und war auch schon an mir vorbei, ehe ich es so richtig fassen konnte. "So geht das doch nicht", hab ich mir gedacht und richtig gebissen ... und siehe da: mit Detes freundlicher Windschattenunterstützung wurden die Karten neu gemischt. Was es für mich besonders interessant machte:Obwohl beide Wagen schwere V8-Schüsseln waren, lagen ihre Stärken und Schwächen ganz wo anders. Detes Daytona Coupé ging vor allem jenseits der 200 Km/h bestialisch nach vorne und zischte durch die schnellsten Kurven, dass mir Hören und Sehen verging. Auf der Bremse
schien es aber wirklich keine Freude zu sein. Meine Corvette lief dafür deutlich agiler in den engen Kehren und hatte den besseren Durchzug in den unteren Gängen. Im Windschatten konnten wir beide den jeweils
anderen attackieren. Naja, dass sich dadurch tolle und waghalsige Manöver ergaben war ja eigentlich klar.
Größte Schrecksekunde war Detes irrer Stunt in der letzten Kurve, wo er 10 Meter vor mir den inneren Reifenstapel touchierte, 30 Meter flog, zwischen den Banden Pingpong lief und seinen Wagen irgendwie gerade halten konnte. Mit der miserablen Corvette-Bremse ließ sich ein kräftiges Auffahren auf ihn meinerseits nicht mehr verhindern, so dass wir danach beide ziemlich lädiert weiterfuhren. Das nutzte dann Socke zum gemächlichen Anschleichen und dem doppelten Überfall in der letzten Runde. Gutes Timing, sehr souverän. Vielen Dank nochmal an Dich, Dete, dass Du mich am Ende vorbeigewunken hast - das war natürlich eine ganz faire Geste, aber bei so einem kleinen Stupser wirklich nicht nötig. Deshalb hab ich auch noch mal kurz vor S/Z gelupft - den Platz hast Du Dir ehrlich erkämpft, finde ich. Gratulation und danke für das tolle Rennen! Hat richtig Laune gemacht, unsere
Underdog-Amis soweit nach vorne zu scheuchen. Gerne wieder. Lauf 2 auf Cobra war dann etwas geruhsahmer. P3 im Quali wurde durch den üblichen 7-Liter-Start ausgebügelt. Das anfängliche, toll anzusehende Duell Jochen-Mark verschaffte mir dann auch einen kleinen Gnadenvorsprung. Leider zerlegte sich Mark an einem Reifenstapel.
Danach wurde Jochen augenscheinlich erst richtig warm und kam immer näher. Nach einem wirklich seltsamen Dreher meinerseits (als wäre da ein unsichtbares
Hindernis gewesen wartete er sogar, wollte sich seinen ersten Platz wohl ganz traditionell "erjagen". Danke dafür, Jochen - und sorry dass ich Dir mit den überhitzten Reifen danach kein besseres Duell bieten konnte.Das Ende kam für Jochen dann sehr plötzlich, als ihn trotz Sonnenscheins ein heftigerFall von Elan-Schauer von der Bahn fegte. Bei seinem Glück war dann auch noch derMotor hinüber - was in all unseren GT40-Saisons vorher glaube ich nie passiert ist. Mich hat das schleudernde Wrack auch erwischt. Ergebnis: 1 Dreher und noch weniger Geradeauslauf. So wurde das Rennende zu einem verbissenen Fernduell gegen Marcel, der nie wirklich aus dem Rückspiegel verschwinden wollte.
Erfreulicherweise konnte ich das Ganze ins Ziel retten, bevor die Reifen den Flammpunkt erreichten. Ein Cobra-Sieg ist natürlich klasse. Trotzdem: Jochen hätte ihn mehr verdient.