GTLegends and friends

Norisring

Wir sind zu Gast am schönen und geschichtsträchtigen Norisring. Für alle die eine 6 in Geschichte und/oder Geographie hatten, was im Zeitalter von Google aber nicht dramatisch sein sollte, der Norisring liegt in Nürnberg. Wikipedia schreibt hierzu:" Der Name Norisring ist das Ergebnis eines Preisausschreibens im Jahr 1950. Noris ist ein allegorischer Name für Nürnberg aus dem 17. Jahrhundert".
Wir befahren die seit Jahren gängige Streckenvariante mit 2300 Metern Länge. Richtet Euch also auf einige Runden ein. Der Kurs ist auf den ersten Blick keine Herausforderung. Auf den zweiten Blick erfasst man aber die Schlüsselstellen und auf diesem Kurs gibgt es nur Schlüsselstellen.

Fangen wir mit der Geraden an. Kein Problem, sollten alle hinbekommen. Erster Aha-Moment wird das Anbremsen der Grundig Kehre in der ersten Runde mit kalten Reifen und vollem Tank sein. Die V8-Armada sollte den Sprintvorsprung trotz früherem Bremspunkt behalten können. Wer hier den Bremspunkt verpasst räumt entweder einen Konkurrenten ab oder landet böse in der Leitplanke.
Obacht! Weiter zum Schöller-S das sich nach kurzem Sprint hinter der Grundig Kehre auftut. Hier ist ein exakter Brems- sowie Einlenkpunkt wichtig um eine feine Linie Ausgangs des Schöller-S zu erwischen, dort wird enorm Boden gutgemacht oder eben auf der Zeppelinstrasse runter zur Dutzendteich Kehre verloren. Ausgangs des Schöller-S sind schon etliche Träume an der unnachgiebigen Wand zerplatzt. Ein nahes Heranfahren ist aber essentiell um genügend Schwung mitzunehmen.

Die Anfahrt Dutzendteich Kehre erfolgt über einen leichten Rechtsknick am Ende der Zeppelinstrasse. Das Anbremsen der Dutzendteich Kehre lässt verschiedene Linien zu die allesamt schnell sind und je nach Fahrstil oder Fahrzeug genommen werden. Spätes Bremsen und ein frühes "Hammer down" sind wichtig um auf der Start/Ziel Geraden, der Beuthener Strasse, nicht zu verhungern.
Somit wäre eine Runde geschafft. Jetzt kommt der Unterschied zur Startphase. Erstes Anbremsen Grundig Kehre mit Anlauf. Also Obacht in der Bremszone.
Prognose: Hier sehe ich ausnahmslos die V8-Boliden im Vorteil und es würde mich wundern, würde es einer mit einem 6 oder 4 Zylinder in die Reihen der 8 Zylinder schaffen. Die kleinen, aber eher schwach motorisierten, Fahrzeuge haben vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, eine Chance über die Distanz, sofern der Vorsprung der schnellen Fahrzeuge beim Reifenabbau nicht schon zu gross ist.

Tobi
@ Andi, du fährst hammerhart und sauschnell , Kompliment!!!!!
Peter K.
2 spannende Rennen,besonders der fight in Rennen 2 mit Dete auf Shelby, den 2 VW Porsche von Lars und Mike und meinem Capri war Spitze. hart aber fair kann ich nur sagen, hab dann leider 2 Konzfehler eingebaut (statt Autokupplung auszuschalten Autogetriebe eingeschaltet und musste danach erstmal wieder aufschliessen und einmal Autokupplung nicht wieder eingeschaltet..) aber so machts richtig Spass. War schon echt klasse zu sehen wie der wunderschöne Shelby im leichten Drift versuchte das Maximum an Grip mitzunehmen derweil ich die Caprimotorhaube unter seinem heckspoiler versteckte und dann mit V8 Power auf der Geraden immer wieder davonzog.
Super gefahren Dete Lars und Mike!
Dete
Rennen 1, ab Runde 2 ohne Autokupplung...da hat mich Herr Richter natürlich vernaschen können. Hat er aber auch souverän abgepasst.
Rennen 2 nach dem Start innen verbremst... da war weniger Grip, als ich vermutet hatte. ...auf Danis Kosten..war erst im Replay erkennbar..darum jetzt die späte Entschuldigung. Tut mir wirklich Leid...Anfängerfehler..hatte mich von Peter treiben lassen.
Heiko Str.
Tja, das war leider ein zumindest halber Reinfall in meinem ersten GTL-Pro-Rennen, wo ich ja ohnehin schon nur die halbe Veranstaltung mitfahren konnte. Die Hoffnung war leider dann in der ersten Kurve dahin, als ich einen Volltreffer auf die Hinterachse bekam und dem Feld ins Auge sah. Irgendwie wieder losgekommen im Mittelfeld, nur um eine oder zwei Runden später noch einmal genau dasselbe zu erleben. Spätestens jetzt war die Spurweite meiner Cobra an der Hinterachse halbiert und das Fahrverhalten höchst merkwürdig. Kann da keinem einen Vorwurf machen, ich habe es ja mehrfach selbst erlebt, wie diffizil diese Fahrzeuge auf der Bremse sind. Trotzdem noch einen grandiosen Kampf mit Mark Ackermann gehabt, bis ich in die Mauer gefahren bin - denke das liegt zu 50 Prozent an dem krummen Auto und zu 50% an meiner doch etwas geringen Konzentration an diesem Abend. Dennoch als Sechster die Zielflagge gesehen - ein kompletter Reinfall wars also sicher nicht.